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Am 1. November 2008 hatte die VBSG Sparkasse Vogtland zur diesjährigen Meisterschaft insgesamt 17 Teilnehmer aus diversen Landesverbänden nach Plauen/Vogtland geladen. Aufgrund der sportlichen Qualifikation als Westdeutscher Meister machte sich das Team der BSG Bezirksregierung erneut zu einem Endrundenturnier auf, was allerdings erst möglich wurde durch die großzügige Unterstützung von Verein und Betriebssport-Kreisverband Köln, denen hier nochmals der ausdrückliche Dank aller Beteiligten ausgesprochen wird.
Für die Mannschaften aus der Rheinschiene bzw. Norddeutschland gestaltete sich die Anreise etwas nachhaltiger, da diverse Anreisestaus zu langen Verzögerungen bis zum Eintreffen in Plauen führten. Aber die Teams ließen sich nicht entmutigen und "eroberten" gleich zu später Abendstunde den "Alten Markt", feierten in urigen Wirtshäusern ihren Halloween Abend, ehe man "guter Dinge" zur Nachtruhe überging. Am frühen Morgen begrüßte der Vorsitzende der VBSG Sparkasse Vogtland Silvio Goller die Turnierteilnehmer und gab den Startschuss für die Vorrunde mit Gruppen a 4 bzw. 5 Mannschaften. Für das "Häuflein Kölner" der Bezirksregierung kam es dann gleich "knüppeldick", musste man doch sofort ran gegen die Mannschaften St./SSK Porta Westfalica und Deutsche Bank Hamburg, allesamt Teams aus dem vorderen Platzierungsbereich bei den vergangenen Meisterschaften. So kam es auch zu leistungsgerechten 1:1 Satzergebnissen, sodass das abschließende Gruppenspiel gegen Siemens Berlin nur mit einem Sieg die Qualifikation für das Viertelfinale bescheren konnte. Es kam zu einem großartigen Showdown, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten, man erlebte "hohe Kunst" mit gekreuzten Schnellangriffen, Staffeln und Hinterfeldangriffen, doch schlussendlich musste die Bezirksregierung eine herbe Niederlage mit 10:15; 10:15 hinnehmen. So blieb der Bezirksregierung Köln nur der unliebsame Weg in die Platzierungsrunde (9.-17.), wo man sich am Nachmittag nochmals 2 Unentschieden gegen die BSG Kraft Foods (Bremen) und der Westfalia Separator einhandelte. Im negativen Sinn wurde das Turnier überschattet von der Entscheidung der Turnierleitung und der DBSV Spitze, als man eine Spielerin des Finalisten Siemens Berlin (ja, genau - der Gegner, der uns den Weg unter die ersten Acht nach großem Kampf sportlich vermasselt hatte) vor dem Finale mit einer Sperre belegte (keine Spielberechtigung für 2. Liga Spieler), obwohl man diesen Verstoß sicherlich auch schon morgens hätte ahnden können bzw. bei Chancengleichheit für Alle hätte durchgehen lassen sollen, zumal die Spielerin bereits im letzten Jahr bei der Dt. Meisterschaft in Frankfurt gespielt hatte. Die BSG Sparkasse Vogtland errang daraufhin nach großartigem Spiel die Meisterschale und man kam nicht umhin, dies als eine erfolgreiche Werbung für einen herausragenden Mannschaftsport anzusehen. Das gesamte Turnier hinterlässt allerdings einen faden Beigeschmack, bedenkt man die sehr späte Spielsperre besagter Spielerin und der im Nachhinein vollzogenen Disqualifikation der Teams Siemens Berlin und Landesbank Berlin, die aufgrund dieser Sachlage eine sofortige Abreise vollzogen. Bei der Abendveranstaltung erwiesen sich die Teilnehmer der BR Köln als "hartgesottene Partypeople", als um halb zwei nachts deren Interpretation des Hits "Viva Colonia" durch den Festraum des Dormero Hotels erklang. Und als alle verbliebenen Teams schwung- und taktvoll einstimmten, fand die Veranstaltung durch die Hotelleitung und weitere Hotelgäste, die mitten in der Nacht natürlich "not amused" waren, ein jähes abruptes Ende. Dies hinderte aber einige Unentwegte nicht, bis zum Morgengrauen in Plauens "Halloween Bar" weiterzufeiern. Nach kurzer Nacht entschwanden am folgenden Sonntag die teilnehmenden Teams in Richtung Heimat – verbunden mit der Hoffnung und dem Wunsch, das im nächsten Jahr in Hamburg wieder alles besser, anders wird und die Karten neu gemischt werden. Bericht von Karl-Heinz Rutenauer Weiterführende Links: |